Wie läuft ein Hausverkauf ab?
- 01Marktwert realistisch ermitteln – mit Vergleichswerten aus tatsächlichen Abschlüssen
- 02Unterlagen zusammenstellen und fehlende Dokumente beschaffen
- 03Vermarktung vorbereiten: Exposé, Fotos, Grundriss, ggf. Video und 360°-Rundgang
- 04Interessenten ansprechen und Besichtigungen durchführen
- 05Bonität prüfen und Kaufpreis verhandeln
- 06Kaufvertrag vom Notar entwerfen lassen und beurkunden
- 07Kaufpreiszahlung abwarten und die Immobilie übergeben
Schritt 1: Den richtigen Preis finden
Der Angebotspreis entscheidet über den ganzen Verkauf. Ist er zu hoch, bleibt die Immobilie liegen und muss später reduziert werden; ist er zu niedrig, verschenken Sie Geld. Eine belastbare Bewertung stützt sich auf vergleichbare, tatsächlich beurkundete Verkäufe in der Lage, nicht auf Angebotspreise aus Portalen.
Wie Immobilien bewertet werdenSchritt 2: Unterlagen vollständig machen
Käufer und ihre Banken brauchen Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrisse, Wohnflächenberechnung und je nach Objektart weitere Dokumente. Fehlt etwas, verzögert sich die Finanzierung – deshalb gehört die Unterlagenprüfung vor den Vermarktungsstart.
Unterlagen-Checkliste je ObjektartSchritt 3: Vermarkten und besichtigen
Ein aussagekräftiges Exposé mit guten Fotos und Grundriss ist die Grundlage. Dazu kommen Portale, vorgemerkte Suchkunden und – wo es zur Immobilie passt – Video, 360°-Rundgang und Social Media. Besichtigungen lohnen sich erst mit vorqualifizierten Interessenten: Wer die Finanzierung nicht darstellen kann, sollte nicht durch Ihr Haus geführt werden.
Schritt 4: Käufer prüfen und verhandeln
Vor dem Notartermin sollte eine Finanzierungsbestätigung der Bank vorliegen. Verhandelt wird nicht nur über den Preis, sondern auch über Übergabetermin, mitverkauftes Inventar und den Zustand bei Übergabe. Alles Vereinbarte gehört später in den Kaufvertrag.
Schritt 5: Notartermin und Übergabe
Der Notar entwirft den Kaufvertrag, beide Seiten prüfen ihn vorab und unterschreiben beim Beurkundungstermin. Danach sichert eine Auflassungsvormerkung den Käufer im Grundbuch ab, der Notar teilt die Fälligkeit des Kaufpreises mit, und nach Zahlung werden Schlüssel und Besitz übergeben. Die Eigentumsumschreibung im Grundbuch folgt einige Wochen später.
Notartermin und Kaufvertrag im Detail