Sanieren oder unsaniert verkaufen?
Eine Vollsanierung vor dem Verkauf lohnt sich meist nicht: Sie kostet Zeit und Geld und trifft selten den Geschmack des späteren Käufers. Sinnvoller sind gezielte Kleinmaßnahmen (Aufräumen, kleine Reparaturen, gute Fotos) – und vor allem, das Potenzial sichtbar zu machen.
Wer kauft sanierungsbedürftige Immobilien?
- Eigennutzer mit Vision, die nach eigenem Geschmack modernisieren wollen
- Handwerklich versierte Selbermacher
- Kapitalanleger, die modernisieren und vermieten
- Bauträger – bei Abriss- oder Neubaupotenzial
Potenzial sichtbar machen mit KI-Visualisierung
Leere oder veraltete Räume lassen offen, was möglich ist. Mit KI-Visualisierung zeigen wir denselben Raum eingerichtet oder saniert – klar gekennzeichnet und neben dem Originalfoto. So entsteht Vorstellungskraft, ohne dass etwas gebaut wird.
Mehr zur KI-VisualisierungDen Preis richtig ansetzen
Ein sanierungsbedürftiges Objekt muss den Sanierungsstau ehrlich einpreisen. Ein zu hoher Preis führt zum Ladenhüter; ein transparent hergeleiteter Preis mit grober Einordnung der Modernisierungskosten schafft Vertrauen und ernsthafte Interessenten.
Nachrüstpflichten für den Käufer (GEG)
Beim Eigentümerwechsel greifen nach dem Gebäudeenergiegesetz bestimmte Pflichten, die der neue Eigentümer in der Regel innerhalb von zwei Jahren erfüllen muss – etwa die Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Dachs und der Austausch alter Heizkessel (Konstanttemperaturkessel, älter als 30 Jahre). Wer das offen kommuniziert, verkauft glaubwürdiger.
Vermietet oder leerstehend verkaufen
Auch eine vermietete oder leerstehende, ältere Immobilie lässt sich gut verkaufen – bei vermieteten Objekten sprechen wir gezielt Kapitalanleger an, bei leerstehenden zeigen wir das Wohnpotenzial per Visualisierung.