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Immonation GmbH — Ihr Partner für Immobilien in Zirndorf, Nürnberg, Fürth und Erlangen

Immonation Ratgeber

Warnsignale beim Immobilienverkauf

Manche Makler-Sätze klingen im ersten Moment gut. Dahinter steckt oft eine Masche – und die kostet Sie am Ende bares Geld. Hier lesen Sie, worauf Sie achten sollten. Ehrlich, ohne Namen zu nennen: Es geht um Muster, nicht um einzelne Firmen.

Nach dem gleichen Muster – fast immer in vier Schritten

Es geht selten um ein einzelnes schwarzes Schaf, sondern um ein wiederkehrendes Vorgehen. Wer es einmal kennt, erkennt es sofort wieder.

  1. Auftrag gewinnen

    Überhöhter Wunschpreis oder ein „schon vorhandener Käufer“ – Hauptsache, Sie unterschreiben.

  2. Minimal vermarkten

    Handyfotos, dünnes Exposé, breit in alle Portale gestellt. Wenig Aufwand, viel Reichweite.

  3. Preis-Salami

    Weil nichts passiert, wird der Preis Stück für Stück gesenkt – öffentlich sichtbar für alle.

  4. Weniger Erlös

    Am Ende verkauft sich die Immobilie unter Wert – nach Monaten und mit viel Stress.

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Neun Aussagen – und was wirklich dahintersteckt

Kein einzelner Satz ist ein Beweis – aber die Häufung dieser Aussagen ist ein deutliches Warnsignal. Zu jeder: die Masche dahinter und Ihr konkretes Risiko.

WarnsignalDer SatzDie MascheIhr Risiko
Phantom-Käufer„Ich hätte da schon einen konkreten Käufer für Ihre Immobilie.“Ein angeblicher Interessent, mit dem der Auftrag gewonnen wird. Oft gibt es ihn nicht – oder er springt sofort ab.Sie binden sich vertraglich für einen Käufer, der nie auftaucht. Danach beginnt die echte Vermarktung bei null.
Phantom-Investor„Ein Investor aus München sucht genau so ein Objekt.“Der anonyme „Investor aus der Ferne“ schafft Dringlichkeit und Exklusivität – ohne je greifbar zu sein.Sie handeln unter künstlichem Druck und verzichten womöglich auf eine offene, faire Preisfindung.
Kartei-Bluff„Wir haben tausende vorgemerkte Interessenten in unserer Datenbank.“Eine große Zahl klingt beeindruckend, sagt aber nichts über echte, kaufbereite Käufer für Ihr Objekt aus.Sie vertrauen auf eine Behauptung statt auf belegbare, abgeschlossene Verkäufe.
Lockpreis„Wir setzen den Preis ruhig höher an – runtergehen können wir immer.“Der überhöhte Preis dient nur dazu, Ihren Auftrag zu bekommen. Gesenkt wird später, öffentlich.Die Immobilie bleibt liegen, wird zum „Ladenhüter“ und bringt am Ende weniger als bei realistischem Start.
Alleinauftrag verharmlost„Der Alleinauftrag ist reine Formsache – Sie können ja jederzeit selbst verkaufen.“Die konkrete Bindung wird kleingeredet, statt sie offen zu erklären. Ein Alleinauftrag ist sinnvoll – aber nur transparent.Sie unterschreiben Pflichten, die Sie nicht überblicken – etwa Provision auch bei Eigenverkauf.
Unterlagen vertagt„Die ganzen Unterlagen brauchen wir erst später – wir starten schon mal.“Ohne Grundbuch, Grundriss, Wohnfläche und Energieausweis wird veröffentlicht. Das spart dem Makler Arbeit – nicht Ihnen.Käufer springen ab, wenn Angaben fehlen oder sich ändern. Vertrauen ist einmal verspielt.
Handyfotos„Ihre eigenen Handyfotos reichen völlig, das spart Zeit.“Auf professionelle Aufbereitung wird verzichtet. Der erste Eindruck im Portal entscheidet – und der ist dann schwach.Weniger Anfragen, niedrigere Wahrnehmung, am Ende ein geringerer Preis.
Unterschrifts-Druck„Unterschreiben Sie am besten gleich hier – das Angebot gilt nur heute.“Künstliche Eile soll verhindern, dass Sie den Vertrag in Ruhe lesen oder eine zweite Meinung einholen.Sie binden sich an Konditionen, die Sie nie geprüft haben. Ein seriöser Partner gibt Ihnen Zeit.
Blindstart„Wir haben schon viele Interessenten – wir legen einfach ohne Bewertung los.“Ohne fundierte Bewertung wird gestartet; der Preis ist geraten – meist an den Wünschen des Maklers ausgerichtet.Zu tief heißt verschenkt, zu hoch heißt Ladenhüter. Beides kostet Sie Geld – nur merken Sie es zu spät.

Die vier Schäden, die kaum jemand vorher sieht

Nicht die Provision ist das eigentliche Problem. Es sind die stillen Kosten, die entstehen, wenn eine Immobilie falsch vermarktet wird.

  • Die Immobilie verbrennt im Netz

    Steht ein Objekt lange und mit mehreren Preissenkungen online, kennen ernsthafte Käufer es irgendwann – „die kenne ich schon“. Es gilt dann als Problemimmobilie, unabhängig vom echten Wert.

  • Aus Wochen werden Monate

    Jeder Monat kostet: laufende Zinsen, doppelte Belastung bei einem bereits gekauften Folgeobjekt – und mit der Zeit eine spürbar schwächere Verhandlungsposition.

  • Die Preis-Salami

    Jede öffentliche Senkung wird zur Preishistorie. Käufer sehen sie, warten auf die nächste Reduzierung – und bieten von vornherein niedriger.

  • Das ganze Umfeld schaut zu

    Nachbarn, Freunde und Kollegen sehen Objekt, Preis und jede Reduzierung im Portal. Was diskret bleiben sollte, wird zum Gesprächsthema.

Woran Sie einen seriösen Partner erkennen

Kein erhobener Zeigefinger – nur der klare Unterschied zwischen Behaupten und Belegen.

Unseriöses MusterSo arbeitet Immonation
Ein anonymer Phantom-Käufer, der nie greifbar wirdEin echter Mensch als Ansprechpartner – mit Namen und Gesicht
Unterlagen später – veröffentlicht wird auf VerdachtUnterlagen zuerst: geprüft, bevor die Immobilie sichtbar wird
Wunschpreis zum Auftraggewinnen, danach die Preis-SalamiBankgeprüfter, marktnaher Preis – hergeleitet, nicht geraten
Breit in alle Portale – keine Rücksicht auf DiskretionDiskreter Verkauf möglich – ohne öffentliches Inserat
Druck beim Unterschreiben, „nur heute gültig“Zeit statt Druck: Sie lesen den Vertrag in Ruhe
Behauptungen statt NachweiseNachweisbar: notariell beurkundete Verkäufe, echte Bewertungen
Diskret verkaufen (Suchkunden)

Zahlen statt Behauptungen

  • 4,9 von 5 Sternen bei 230 Google-Bewertungen
  • Im Schnitt rund 60 Verkäufe pro Jahr
  • Rund 30 Mio. € jährliches Beurkundungsvolumen

Häufige Fragen

01Woran erkenne ich einen seriösen Immobilienmakler?

Ein seriöser Makler nennt einen nachvollziehbaren, am Markt orientierten Preis, legt die Unterlagen vor dem Verkaufsstart an, arbeitet mit professionellen Fotos, macht keinen Druck beim Vertrag und kann bisherige Verkäufe belegen. Vorsicht bei überhöhten Wunschpreisen, anonymen „Phantom-Käufern“ und Sätzen wie „einfach schnell unterschreiben“.

02Was ist ein Phantom-Käufer?

Ein Phantom-Käufer ist ein angeblich schon vorhandener Interessent, mit dem ein Makler den Alleinauftrag gewinnen will („Ich hätte da schon jemanden“). Häufig existiert dieser Käufer nicht oder springt ab. Lassen Sie sich den Interessenten nicht versprechen, sondern die Vermarktungsstrategie zeigen.

03Ist ein Alleinauftrag beim Immobilienverkauf schlecht?

Nein, ein Alleinauftrag ist grundsätzlich sinnvoll: Er bündelt die Vermarktung bei einem verantwortlichen Ansprechpartner und verhindert, dass eine Immobilie parallel bei mehreren Maklern zu unterschiedlichen Preisen im Netz auftaucht. Problematisch ist nicht der Alleinauftrag selbst, sondern wenn er verharmlost oder mit falschen Versprechen verkauft wird.

04Was ist der Unterschied zwischen einfachem und qualifiziertem Alleinauftrag?

Beim einfachen Alleinauftrag dürfen Sie zusätzlich selbst einen Käufer finden, beim qualifizierten Alleinauftrag müssen auch selbst gefundene Interessenten über den Makler laufen. Wichtig ist, dass Ihnen die konkrete Ausgestaltung offen erklärt wird, bevor Sie unterschreiben.

05Darf ein Makler Vorkosten oder eine Vorab-Gebühr verlangen?

Seriöse Makler in Deutschland arbeiten in der Regel erfolgsabhängig: Die Provision fällt erst bei erfolgreichem, notariell beurkundetem Verkauf an. Verlangt jemand vorab pauschale „Bearbeitungs-“ oder „Marketinggebühren“, sollten Sie sehr vorsichtig sein und die Grundlage schriftlich prüfen.

06Wie erkenne ich einen realistischen Angebotspreis?

Ein realistischer Preis stützt sich auf aktuelle, vergleichbare Verkäufe in der gleichen Lage, den Zustand der Immobilie und amtliche Marktdaten – nicht auf den höchsten „was wäre schön“-Wunsch. Lassen Sie sich die Herleitung zeigen. Ein Preis, der deutlich über allem Vergleichbaren liegt, ist oft nur ein Lockmittel, um den Auftrag zu gewinnen.

07Warum ist ein zu hoher Startpreis ein Problem?

Ein überhöhter Startpreis schreckt genau die Käufer ab, die sonst kaufen würden. Die Immobilie bleibt liegen, muss Schritt für Schritt reduziert werden – und diese öffentliche Preishistorie signalisiert Käufern „da stimmt etwas nicht“. Am Ende bringt eine überteuerte Immobilie oft weniger als eine von Anfang an richtig bepreiste.

08Was bedeutet „die Immobilie verbrennt am Markt“?

Wenn ein Objekt lange, mit mehreren Preissenkungen und über mehrere Portale im Netz steht, kennen ernsthafte Interessenten es irgendwann und ordnen es als „Problemimmobilie“ ein. Sie warten dann auf die nächste Senkung oder verlieren das Interesse ganz. Ein sauberer, gut vorbereiteter Verkaufsstart ist deshalb entscheidend.

09Wie lange sollte die Vermarktung einer Immobilie dauern?

Bei realistischem Preis und guter Vorbereitung finden marktgängige Objekte in der Metropolregion Nürnberg meist innerhalb weniger Wochen einen Käufer. Zieht sich die Vermarktung über viele Monate mit wiederholten Preissenkungen, war der Preis oder die Aufbereitung zu Beginn meist nicht stimmig.

10Ich habe einen Maklervertrag unterschrieben – kann ich widerrufen?

Wenn Sie den Vertrag als Verbraucher außerhalb der Geschäftsräume des Maklers oder im Fernabsatz (z. B. bei Ihnen zu Hause, online oder telefonisch) geschlossen haben, steht Ihnen in der Regel ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Prüfen Sie die Widerrufsbelehrung im Vertrag. Im Zweifel lassen Sie sich rechtlich beraten – dies ist keine Rechtsberatung.

11Wie hoch ist eine übliche Maklerprovision?

In Bayern ist eine Provision von 3,57 % inkl. MwSt. pro Seite üblich; seit der Reform von 2020 teilen sich Verkäufer und Käufer die Kosten in der Regel. Entscheidend ist, dass die Höhe transparent im Vertrag steht und die Leistung dahinter nachvollziehbar ist.

12Welche Unterlagen braucht ein Makler vor dem Verkaufsstart?

Unter anderem Grundbuchauszug, Grundriss, Wohnflächenberechnung, Energieausweis und – bei Eigentumswohnungen – Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Ein seriöser Makler beschafft und prüft diese Unterlagen vor der Veröffentlichung, nicht erst „wenn ein Käufer da ist“.

13Wie läuft ein diskreter Immobilienverkauf ab?

Beim diskreten Verkauf wird die Immobilie nicht öffentlich in den Portalen inseriert, sondern gezielt einem vorqualifizierten Interessentenkreis angeboten. So erfahren Nachbarn, Kollegen oder Bekannte nichts vom Verkauf – sinnvoll bei Trennung, Erbschaft oder aus persönlichen Gründen.

14Woran erkenne ich, dass ein Makler wirklich Käufer hat?

Nicht an Behauptungen wie „wir haben tausende Interessenten“, sondern an nachweisbaren, notariell beurkundeten Verkäufen der letzten Monate. Fragen Sie nach belegbaren Referenzen und aktuellen Abschlüssen – nicht nach der Größe einer angeblichen Datenbank.

Ihre Immobilie verdient einen klaren Plan.

Wir ordnen Ausgangslage, Wert und nächste Schritte persönlich ein.